Die wichtigsten Fakten zur Erkrankung Zöliakie und Folgerkrankungen

Bei der Zöliakie handelt es sich um eine Glutenunverträglichkeit. Ursache hierfür ist eine Erkrankung der Dünndarmschleimhaut, die zurzeit noch nicht behandelbar ist. Mittlerweile wird vermutet, dass die Zöliakie Diagnose erblich bedingt ist.

Welche Ursachen hat die Erkrankung des Dünndarmes?

Sowohl die Vererbung als auch Stress, Pilzinfektionen und die Einwirkung von Umweltfaktoren können bei der Entstehung von Zöliakie eine Rolle spielen. Die genauen Ursachen sind heutzutage jedoch noch immer nicht bekannt. Mittlerweile weiß man aber, dass sich bei den meisten betroffenen Personen eine bestimmte Kombination an Histokompatibilitätsantigenen finden lässt.

Was sind die Symptome und Folgeerkrankungen von Zöliakie?

Bei den meisten Menschen macht sich die Unverträglichkeit bereits in der Kindheit bemerkbar. Sobald die ersten getreidehaltigen Nahrungsmittel zu sich genommen werden, kommt es zu chronischen Durchfällen sowie dem Verlust des Appetits.
Im Erwachsenenalter kommt es in der Regel zu weniger deutlich ausgeprägten Symptomen. Die Zöliakie macht sich hier durch ein allgemeines Krankheitsgefühl, Müdigkeit, Blutarmut, trockene Haut und Zahnschäden bemerkbar.
Die Zöliakie Diagnose erfolgt in der heutigen Zeit durch das Untersuchen spezifischer Antikörper im Blut. Dadurch können auch Fälle, die keine eindeutigen Symptome aufweisen, nachgewiesen werden. Bei einigen Personen verläuft die Glutenunverträglichkeit nämlich zur Gänze ohne äußere Symptome. Trotzdem kommt es dabei zur Schädigung der Darmschleimhaut, was unbemerkt zu langfristigen Komplikationen führen kann.

Worauf müssen Menschen mit Zöliakie achten?

Um die Symptome dieser Erkrankung zu behandeln, ist die Einhaltung einer lebenslangen Diät von Nöten. Dabei muss man auf die Einnahme glutenhaltiger Nahrungsmittel – hierzu gehören unter anderem Getreidesorten wie Weizen, Gerste oder Roggen – verzichten, so dass sich die Darmschleimhaut erholt und die Langzeitfolgen minimiert werden. In diesem Kontext ist zu erwähnen, dass man dem Körper gleichzeitig auch Vitamin- und Mineralstoffpräparate zuführen sollte.
Personen, die an Zöliakie erkrankt sind, ist die Einnahme von Mais, Hirse und Soja als Alternative zu den oben erwähnten Getreidearten zu empfehlen.
Mittlerweile sind glutenfreie Lebensmitteln auch in herkömmlichen Einkaufsläden erhältlich. Diese sind mit einem spezifischen Symbol, welches eine durchgestrichene Ähre darstellt, versehen.

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