Buchweizen als Alternative für eine glutenfreie Ernährung

Menschen, die an einer Gluten Unverträglichkeit leiden, sind immer auf der Such nach Alternativen zu Produkten aus Weizen und anderen glutenhaltigen Nahrungsmitteln. Wie wäre es z.B. mal mit Buchweizen? Denn Buchweizen ist kein Getreide, sondern ein sogenanntes Pseudogetreide und daher gut für Menschen mit Zöliakie geeignet. Der Name bezieht sich auf die dreieckigen Samenfrüchte, die an Bucheckern erinnern. Bei Buchweizen handelt es sich um ein Gewächs aus der Familie der Knöterichgewächse, das zuerst in China kultiviert wurde. Seit dem Mittelalter ist er auch bei uns bekannt. Allerdings wird er heute nicht mehr in großem Umfang angebaut, obwohl er sehr anspruchslos ist.

Gesunde Inhaltsstoffe

Im Buchweizen stecken viele gesunde Inhaltsstoffe. So ist er beispielsweise reich an Kalium, Eisen, Kalzium, Magnesium, Kieselsäure und Vitaminen (B1, B2, B3, Vitamin E) und enthält ungefähr zwei- bis dreimal soviel Eiweiß wie andere Getreidearten. Diese Proteine, Mineralstoffe und Vitamine u.a. dabei den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Die Keimlinge des Buchweizens sind gut für Gehirn und Nerven, da sie viele Enzyme, wichtige Vital- und Mineralstoffe sowie leicht verdauliche Eiweisse enthalten.
Das in der Fruchtschale des Buchweizens enthaltene Fagopyrin ist allerdings nicht von jedermann verträglich. Einige Menschen können davon juckende Hautausschläge bekommen und eine Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht entwickeln. Allerdings besteht bei dem im Handel angebotenen Buchweizen keine Gefahr, denn dieser ist geschält.

Buchweizen in der glutenfreien Ernährung

Buchweizen hat einen nussigen Geschmack und lässt sich auf vielerlei Art verwenden. Er ist als volles Korn, als Grütze oder als Mehl erhältlich. Das volle Korn wird wie Reis zubereitet und ist eine schmackhafte Beilage zu Gemüsegerichten. Man kann sie aber auch kurz in der Pfanne anrösten und für Müsli oder im Salat verwenden. Auch als Grundlage für Bratlinge ist Buchweizen gut geeignet. Aus Buchweizenmehl lassen sich leckere Pfannkuchen, Waffeln oder Flden herstellen, die süß oder herzhaft gefüllt werden können. Besonders bekannt sind Blinis, die russischen Buchweizenpfannkuchen. Zum Brot backen ist Buchweizen allerdings nur in Mehlmischungen geeignet, da er kein Gluten enthält.