Zöliaki, Glutenintoleranz oder Glutenunverträglichkeit

glutencheck100x120Es gibt viele Synonyme für eine Glutenallergie – Aber was ist das eigentlich? Hinter allen Begriffen versteckt sich das selbe Leiden. Meist ist es genetisch bedingt und beschreibt eine gestörte Darmumgebung, die beim Verzehr von glutenhaltigen Produkten zu einer Entzündung führt.

Nimmt man Gluten auf, so gelangt es im Verdauungsprozess nach einer gewissen Zeit in den Dünndarm. Dort befinden sich Darmzotten, die als Filter für essentielle Nährstoffe dienen. Aufgabe der mikroskopisch kleinen Zotten ist es, die gefilterten Nährstoffe in den Blutkreislauf zu leiten.

Wer von Zöliaki betroffen ist, bei dem liegt eine Störung in diesem natürlichen Prozess vor. Sobald die Darmzotten mit Gluten in Verbindung geraten entzünden diese sich heftig.  Folglich sterben die Zotten nach wenigen Stunden ab und erreichen nie ihre vorgesehene Größe, für die es einige Tage an Zeit benötigt.

Die Darmwand trägt Schäden davon. Relevante Nährstoffe können dem menschlichen Körper nicht in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden. Durch diese Mangelerscheinung an Vitaminen, Mineral- und Nährstoffen kommt es zu einer dauerhaften Unterversorgung und schmerzhaften Zöliaki-Symptome durch die Entzündung der Darmzotten.

Einige Hinweise zur Ernährung bei vorliegender Glutenintoleranz

In jedem Fall sollten sie Die Inhaltsstoffe auf allen käuflichen Produkten genau lesen. Beinahe überall finden sich Spuren von Gluten. So versteckt sich hinter Weizenstärke, Malz oder Zuckersyrup oft etwas glutenhaltiges. Es gibt jedoch keine Kennzeichnungspflicht, somit erfordert es eigenes Know-how.

Aber auch Nahrungsmittel ohne Gluten stellen ein Problem dar. Glutenfreie Lebensmittel können nicht immer die Nährstoffunterversorgung ausgleichen. Vor allem fehlen meist wichtige Ballaststoffe, Eisen und Kalzium, die Ihrem Körper aber unbedingt zugeführt werden sollten. Sie sollten deshalb auf Produkte zurückgreifen, die Ihr Defizit möglichst kompensieren können. Auch nach einer Nahrungsumstellung kommt es deshalb oft zu Mangelerscheinungen. Neben diesem Mangel kann auch eine unvollständige Heilung der Magenschleimhaut sowie Bakterieninfektionen durch Helicobacter oder andere Erreger eintreten.

Wie Sie sich am besten ernähren

Wir haben bereits erwähnt, dass der Rückgriff auf Glutenfreie Lebensmittel nicht allein zielführend ist. Es gilt eine ausgewogene Balance zu finden, um den Körper zurück ins Gleichgewicht zu bringen. Obst und Gemüse sind ebenso wichtig wie Fisch und Fleisch.

Ein Tag ohne glutenhaltige Lebensmittel könnte beispielsweise so aussehen:

Frühstück:

  • glutenfreie Haferflocken

Mittag:

  • Brot mit vielen Ballaststoffen (z.B. aus braunem Reis)

Abends:

  • Brot, Reis und dazu Quinoa

Solch ein Plan ist sehr einfach und enthält alle Nährstoffe, die Sie für einen erfolgreichen Tag brauchen.

Das Problem des Nährstoffmangels bei einer Glutenunverträglichkeit

Viele Menschen stellen ihre Nahrungsgewohnheiten um, sind aber schnell enttäuscht. Sie fühlen sich schlapp, krank und müde. Möglicherweise fehlen Ihnen wichtige Stoffe, die mit glutenfreien Lebensmitteln nicht aufgenommen werden konnte. Durch Nahrungsergänzungsmittel können Sie dieses Problem in den Griff bekommen und schönen weiterhin Ihre Magenschleimhaut.

Welche glutenfreien Lebensmittel Sie unbedingt konsumieren sollten, erfahren Sie auf unserer Seite ausführlich.